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Grundkurs des Glaubens - Schöpfungslehre
Der katholische Glaube ist reich. Und leider auch etwas unübersichtlich,
wenn es gilt, ihn systematisch darzustellen. Das liegt vermutlich
nicht so sehr an der Unorganisiertheit der Theologen, sondern an
der unterschiedlichen Gewichtung unserer Fragen. Mal wollen wir
wissen, ob es einen Gott gibt, dann fragen wir nach dem Zölibat
und schließlich wundern wir uns über die Haltung der
Kirche zur Homosexualität. Alles drängende Fragen - aber
in unterschiedlicher Gewichtung.
Unser Homepage hat sich zunächst vorgenommen, den Fragen der
Jugendlichen von heute gerecht zu werden. Gelegentlich wird aber,
nachdem psychologische Stolpersteine (wie Zölibat und Hexenwahn)
aus dem Weg geräumt wurden, die Frage nach einem systematischen
Durchgang durch alle Bereiche des Glaubens laut.
Nun, die klassische Theologie bietet tatsächlich ein System
an, in dem der Glaube umfassend dargestellt werden kann: Die "Sieben
Traktate der Dogmatik". - Ich gebe allerdings zu, dass ich
mich in diesem "Grundkurs des Glaubens" eher locker an
diesen klassischen Vorgaben orientiert habe. Hier nun ein erster
Versuch, der bei Gelegenheit noch ergänzt und überarbeitet
werden soll:
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I. Evolution und Schöpfung
1. Kurzzeit- und Langzeit-Kreationismus, Zeugen Jehovas
Kurzzeitkreationisten
Langzeitkreationisten
Mischform: Die Zeugen Jehovas
2. Intelligent-Design: Konzept und Literatur
ID ist die wissenschaftliche Erscheinungsform verschiedener
Kreationismen
Vollmert, Bruno: Das Molekül und das Leben
Blechschmidt, Erich: Wie beginnt das menschliche Leben
Kuhn, Wolfgang: Stolpersteine des Darwinsimus
Gitt, Werner: Diverse
3. Theistische Evolution
Umfangreicher Text zu den verschiedenen Konzepten: www.karl-leisner-jugend.de/Evolution.htm
II. Der Schöpfungsbericht
1. Die Schöpfung ist gut
Das Wesen der Schöpfung: Ausdruck Gottes
Die Bestimmung der Schöpfung: Geschaffen für den Menschen mit
Gott vereint
Das Ziel der Schöpfung: Wiederherstellung des Paradieses auf noch
wunderbarer Weise
2. Der Mensch als Mann und Frau erschaffen
3. Geist und Materie
Der Körper-Welle-Dualismus als Prinzip der Schöpfung
Parallelen zum Animismus der Naturreligionen
"Seele der Dinge" oder Engel
III. Schöpfungsordnung und Moral
1. Die Schöpfungsordnung als Norm der Moral
Das Faktische und das Normative
Natürlich natürlich?
Grundlage der Moral
2. Das Schöpfungsziel als Norm der Moral
Offenbarung als Aufhebung der Erbsünde
Gnade als Überwindung der Erbsünde
I. Was ist der Mensch?
Wir schauen uns drei verschiedene Konzepte an:
1. Der Mensch ist ein Materielles Wesen: Text: Peter Singer:
"Weshalb ist Töten Unrecht?" (...kalt...)
2. Der Mensch ist ein Kulturwesen: Text: T.H. White: "Die
Erschaffung des Menschen" (...warm...)
3. Der Mensch ist zur Liebe geschaffen (...heiß!)
Text: Was ist Geist?
II. Selbstbewusstsein und Freiheit
Wir erinnern uns: Liebe heißt, "im Anderen sein", Voraussetzung
für Liebe ist:
1. Geistigkeit: Um ein zur Liebe fähiges Wesen zu
sein, müssen wir "im Anderen sein können"
2. Selbstbewusstsein: heißt nicht nur, sich selbst als selbst
wahrzunehmen, sondern den anderen als ebenfalls selbstbewusst zu denken
3. Freiheit: Liebe setzt Freiheit voraus - und öffnet die
Möglichkeit, zu sündigen (Liebe vs. Sünde)
Text: Die Erbsünde als Charakteristikum christlicher Anthropologie
III. Erziehung oder Gene?
Immer wieder wird gefragt, ob der Mensch durch die Erziehung (Umwelt)
oder durch die Gene (Erbgut) geprägt wird. Wenn wir davon ausgehen,
dass der Mensch ein geistiges Wesen ist, dass folgt daraus, dass der Mensch...
1. ...sich verhält - zu seiner Umwelt genauso wie
zu seinen erblichen Voraussetzungen
2. ...sich den Einflüssen durch Umwelt und Erbgut öffnen und
widersetzen kann
3. ...auch auf Umwelt und Erbgut zurückwirkt und seine Voraussetzungen
ändern kann
Natürlich ist er nicht automatisch frei, sich über die Erziehung
und das Erbgut hinwegzusetzen. Ihm werden dadurch auch Grenzen gesetzt.
Aber der Mensch...
1. ...kann diese Grenzen akzeptieren oder dagegen rebellieren,
2. ...kann sich innerhalb der Grenzen frei verhalten,
3. ...kann seine Grenzen verändern (nach außen und nach innen,
wachsen oder schrumpfen)
Die Alleingültigkeit der drei Faktoren (Umwelt, Gene, Seele) muss
kritisch hinterfragt werden - nur im Gleichklang bleiben sie menschlich:
1. Die Erziehung: Der Mensch beginnt von Anfang an,
auf Erziehung zu reagieren, (keine "Knetmasse")
2. Die Gene: DNA ist nur ein Rezept zur Herstellung von Zutaten
- die "Verarbeitung" geschieht nicht durch die Gene. Gene sind
Anlagen
3. Die Seele: Die Seele ist auf Umwelt und Körper verwiesen
- eine "absolute Seele" anzunehmen führt zur Leibfeindlichkeit
I. Gut und Böse - nur relativ?
Wird noch eingestellt (ca. Anfang Mai)
II. Moralische Konzepte
Positivismus, Relativismus, Utilitarismus - Präferenzutlitarismus,
Deontologie - Teleologie, Verantwortungsethik - Gesinnungsethik, Realitätsprinzip
- Lustprinzip
Wird noch eingestellt (ca. Anfang Mai)
III. Christliche Moral
Wird noch eingestellt (ca. Anfang Mai)