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Glauben ist Beziehung

Vor Jahren, während meines Praktikums in einer Gemeinde, noch vor meiner Diakonenweihe, bekam ich mit, wie ein Pfarrer auf die Frage: "Warum kann eigentlich eine evangelische Krankenschwester nicht in einem katholischen Krankenhaus arbeiten?" mit dem (ziemlich unpassenden Vergleich) antwortete: "Eine evangelische Krankenschwester in einem katholischem Krankenhaus - das ist wie ein Handballspieler ohne Arme."

*Schluck* - mein Gehirn setzte für einen Moment aus. Was sollte dieser Vergleich? Ich kam da nicht mit. Damals habe ich mir vorgenommen, den Menschen, die mir Fragen stellen, immer klar und unmissverständlich zu antworten. In der Theologie gibt es Begriffe, die schwer verständlich sind, okay. Aber die Begriffe kann man erklären und mit ihrer Hilfe Sachverhalte transparent machen. Ständig durch die Blume sprechen, Vergleiche von Gott-weiß-woher holen schien mir nicht sonderlich dienlich zu sein.

Im Laufe meiner Priesterjahre habe ich versucht, diesem Grundsatz treu zu bleiben - einige der Katechesen auf dieser Site sind das Ergebnis meiner Bemühungen, Begriffe und Inhalte ohne "Frömmeleien" zu vermitteln.
Aber in allen Katechesen und Predigten schlich sich immer wieder ein Vergleich, der scheinbar durch keine Begriffe zu toppen war: Der Glaube an Gott ist so ähnlich wie eine Liebesbeziehung zwischen Menschen.

Nachdem ich zuerst versuchte, diesen Vergleich zu vermeiden, habe ich mittlerweile erkannt, dass der Vergleich: "Glauben - das ist so ähnlich wie Deine Beziehung zu Deinem Partner..." gar kein Vergleich ist - beides ist tatsächlich dasselbe.

auch als pdf-Datei erhältlich

Der Glaube an Gott: Das Vorbild aller Liebesbeziehungen

Es ist schon faszinierend: Vergleicht man Glauben und Religion mit Liebe und Beziehung, so finden sich immer wieder Anknüpfungspunkte, die plötzlich erhellen, was zuvor recht verwirrend klang. Eine Beziehung zu einem Freund, eine Liebesbeziehung oder eine Partnerschaft - da kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Jeder weiß um die Voraussetzungen, die dazu nötig sind.
Glauben und Gottesbeziehung sind uns aber in großen Teilen fremd geworden - und so ist es durchaus hilfreich, das Zwischenmenschliche zu nehmen um dadurch das Übernatürliche zu veranschaulichen.

Bevor ich nun ein paar der Fäden aufnehme und entwirre, muss ich allerdings eingestehen, dass in Wirklichkeit nicht die Gottesbeziehung ein Abbild der menschlichen Beziehung ist - es ist vielmehr umgekehrt. Die eigentliche, ursprüngliche und intensivste Liebesbeziehung ist die göttliche. Unsere menschlichen Beziehungen sind nur ein Bild dessen, was Gott tut (das ist schließlich gemeint, wenn es im Schöpfungsbericht heißt: "Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, als sein Abbild schuf er sie").

Ich bin fest davon überzeugt, dass derjenige, der eine lebendige und offene Beziehung zu Gott hat, dort für menschliche Partnerschaften viel mehr lernt und begreift als jemand, für den Glauben nur eine intellektuelle Überzeugung ist. Aber das ist nur so ein Gedanke - für das Folgende spielt er keine große Rolle.

Liebe ist Glaube

"Wenn ich mich dazu durchringe, an Gott zu glauben - dann ist das aber etwas ganz anderes, als einen Menschen zu lieben: Den Menschen kann ich sehen - Gott ist unsichtbar." - Das ist korrekt. Aber einen Menschen zu lieben setzt ebenfalls Glauben an Unsichtbares voraus.

Wenn Du von vorne herein sagst: "Es gibt keine Liebe; das sind alles nur biochemische Vorgänge im Gehirn oder bei den Hormonen" - dann kann Dir keine Frau, kein Mann und kein Gott beweisen, dass es Liebe gibt.

Ich habe vor einigen Jahren einige Diskussionen mit einer Schülerin geführt - eine meiner Meinung nach hochintelligente junge Frau. Natürlich ging es auch um Glauben, Gott und Kirche. Nach einiger Zeit teilte sie mir mit, dass sie an diesen Gott, von dem ich erzählt habe, einfach nicht glauben könne. Das war zwar enttäuschend für mich, aber letztlich weiß ich, dass ich mit keinen noch so genialen Argumenten jemanden umstimmen kann, der nicht selbst will.
Ein paar Tage später allerdings teilte mir diese Schülerin mit, dass sie nun auch mit ihrem Freund Schluss gemacht habe. Ich war erstaunt: "Warum das? Liebst Du ihn nicht mehr?" - Ihre Antwort war klar und bestimmt: "Doch, natürlich - sehr sogar. Aber das sind doch alles nur Hormone und Nervenimpulse. Liebe kann es doch nicht geben, wenn es keinen Gott und keine Seele gibt."

Der Entschluss an die Existenz von Liebe als eine wirkliche seelische Regung zu glauben, ist tatsächlich nichts anderes als der Glaube an Gott. Die Liebe kann Dir keiner beweisen (wenn Du nicht glauben willst), alle Hinweise kannst Du weg-erklären, alle Liebesbeteuerungen Deines Verehrers sind nur Worte seines Mundes, gesteuert durch Nervenbahnen. Wer nichts anderes als Wirklichkeit akzeptiert als das Messbare, Zählbare und Experimentelle, der wird niemals Liebe entdecken. Er wird die Liebe sehr wohl verspüren - aber dieses Gefühl nur als einen evolutionären Trieb begreifen; unsterbliche Liebe gibt es für einen solchen Menschen nicht.

So ist es auch mit dem Glauben an Gott: Wer sich entscheidet, nichts anderes gelten zu lassen, als das Materielle und das Sichtbare, wird Gott nicht finden. Für einen Materialisten ist das natürlich der schlagende Beweis dafür, dass es Gott nicht gibt. Kein Mensch, kein Gott kann ihm etwas anderes beweisen - denn jeder Hinweis und jede Sehnsucht sind für diesen Atheisten auch biologisch oder psychologisch erklärbar. Natürlich wird er immer wieder Gott verspüren - aber dieses Gefühl ist nichts anderes als den Rest des kindlichen Geborgenheitstriebes, der nach einem überirdischen Vater sucht, den es nicht gibt.

Ich bete heute noch häufig für die vorhin erwähnte Schülerin - sie war mir sehr teuer. Ich habe vor allem viel Respekt vor Ihrer Willensstärke und Verstandeskraft: Sie hat tatsächlich recht: Warum sollen wir an die Liebe glauben, wenn es keinen Gott gibt - und somit nur Materie? Aber im Gegensatz zu ihr fehlt vielen unserer atheistischen Zeitgenossen der Mut, die nötigen Konsequenz daraus zu ziehen.

Auch geliebt werden heißt glauben

Aber nicht nur die Frage, ob es Liebe überhaupt gibt, ist eine Glaubensfrage. Auch, ob Deine Liebe erwidert wird, musst Du glauben:

Denn ob Dein Traumpartner Dich auch liebt, kann er Dir niemals beweisen - das musst Du glauben. Natürlich gibt es dafür Hinweise. Ein verliebter Blick. Ein selbstgebasteltes Geschenk. Der Verzicht auf ein großes Ereignis, nur um bei Dir zu sein. Und noch viel mehr. Letztlich aber sind das alles eben nur Hinweise. Ob dahinter Liebe steht - oder vielleicht doch nur der Versuch, Dich auszunutzen - wirst er Dir niemals wirklich beweisen können.

Es gibt leider einige Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, einen solchen Glauben an die Liebe aufzubringen. Sie sind so sehr enttäuscht worden, dass sie nicht mehr glauben können, dass ein anderer es ernst meint mit seiner Liebe. Oft können sie sich überhaupt nicht mehr vorstellen, dass es so etwas wie Liebe gibt. Will nicht jeder nur an sich denken?
In direktem Zusammenhang damit steht auch die Überzeugung, selbst überhaupt nicht liebenswert zu sein. "Der, der mir gerade seine Liebe gesteht, kennt mich doch gar nicht. Wenn der wüsste, wer ich bin, würde er mich mit Sicherheit meiden." Verletzungen eines Menschen, der sich einem anderen vertrauensvoll geöffnet hat, gehen tief und haben schreckliche Konsequenzen: Um neuen Verletzungen aus dem Weg zu gehen, verkrampfen sich diese Menschen immer mehr und schotten sich oft gegen alles ab, was in ihnen Liebe hervorrufen könnte.

Die gleiche Abwehrhaltung gibt es auch gegenüber Gott. Manche Menschen sind durch religiöses Verhalten von Eltern, Freunden oder auch von Priestern so sehr verletzt worden, dass sie sich nicht mehr vorstellen können, dass hinter dem ganzen Gerede von Gott wirklich ein gutes göttliches Wesen darauf wartet, mich zu lieben. Was einmal eine hohle Phrase gewesen ist, verliert seine Bedeutung - mehr sogar, es erzeugt Ekel.
Unmittelbar damit geht die Überzeugung einher, dass ein wirklich göttliches, gütiges und liebevolles Wesen mich nicht lieben kann - aus dem einfachen Grund, weil ich es nicht wert bin. Religiöse Verletzungen führen zu Haltungsschäden: Ich schütze mich vor allem, was in mir glaubendes Vertrauen erwecken könnte - und mich an meine alten Verletzungen erinnert.

Glauben und Lieben - Vorentscheidungen zum Leben

An die Liebe zu glauben kann Dir keiner vorschreiben - und keiner ausreden. Glauben an Gott hervorzurufen ist nicht durch Zwang und nicht durch Überredung möglich. Weder kann ein Naturwissenschaftler Dir ausreden, Gott zu lieben - noch kann Dir ein Biochemiker beweisen, dass Deine Liebe nur eine Folge von zu viel Schokoladenkonsum ist.

Glauben und Lieben sind Vorentscheidungen. "Grundoptionen" sagt der Soziologe. Und doch sind es keine Entscheidungen der Unvernunft (oder, wie der Philosoph sagen würde, der "Vorvernunft"). Denn diese Entscheidungen lassen sich sehr wohl überprüfen - aber erst im Nachhinein.

Denn es handelt sich ja um die Bereitschaft, Wirklichkeit wahrzunehmen. Verschließe ich die Augen vor einem ganzem Bereich der Realität, wird sich diese größere Welt nicht beweisen lassen.
Erst, wenn ich meine Vorentscheidung ändere und (bildlich gesprochen) die Augen öffne, kann ich überprüfen, ob diese größere Welt (des Glaubens oder der Liebe) existiert. Dass viele behaupten, das sei ein Schritt vom (sicheren) Wissen in die Welt des (unsicheren) Glaubens, ist natürlich Unsinn. Geglaubt haben die Atheisten auch schon die kleine Welt.
Es handelt sich vielmehr um einen Schritt von einer Welt der begrenzten Erkenntnis in eine Welt der weiteren Sicht. (In diesem Sinne spricht Jesus auch gerne von Licht und Finsternis. Er hat viele Blinde geheilt - als Beschreibung für den Vorgang der Bekehrung).

Wenn Du Dich also dazu durchgerungen hat, nicht mehr nur an biochemische Vorgänge zu "glauben", sondern auch "Liebe" vorauszusetzen, kann es sein, dass Du Dir dieser Liebe so sicher bist, dass Du alles andere dafür verwetten würdest (sogar die Biochemie). Ein für die Liebe "Blinder" wird Dich zwar für verrückt halten (und so typische Sprüche loslassen wie "Liebe macht blind") - Du aber weißt jetzt einfach mehr.

Das gilt auch für Gott: Wer Ihn leugnet und alles, was Gott ähnlich sieht (also alles Geistige), der wird natürlich auch keinen Beweis für Gottes Existenz finden. Wer aber im biblischen Sinne die Augen öffnet, der begreift plötzlich auch den Sinn und die Bedeutung des Materiellen - überhaupt des ganzen Seins. So kann sich jemand, der glaubt, seiner "Sache" sehr viel sicherer sein als ein Naturwissenschaftler. Allerdings weiß das der Atheist nicht im Voraus - deshalb erscheint ihm der Glauben als ein Wagnis. Leider sind viele nicht bereit, dieses Wagnis einzugehen. Wenn die wüssten!

Glauben und Vernunft: Schau hin, wen Du liebst!

Viel Verwirrung stiftet genau diese Behauptung von Schon-Glaubenden: "Ich bin mir absolut sicher, dass es Gott gibt." (Ich würde diesen Satz sofort unterschreiben). Die Antwort auf eine solche Aussage lässt nicht lange auf sich warten: "Wie kannst Du Dir Deines Glaubens nur so sicher sein Heißt den Glauben nicht eigentlich, etwas nicht sicher zu wissen? Kann man über Glauben diskutieren? Muss nicht jeder selbst wissen, was er glauben soll?"

An Gott zu glauben heißt, Gott zu lieben - genauso wie an die Liebe eines Menschen zu glauben bedeutet, diesen Menschen zu lieben.

Wenn Du Dich entschließt, einen Menschen zu lieben, so ist das weder eine reine Verstandes-Entscheidung noch reine Gefühlssache. Einen Menschen zu lieben heißt, ihn mit allen Regungen, zu denen Du als Mensch fähig bist, anzunehmen.
Genauso ist der Glaube an Gott keine reine Verstandes-Entscheidung, aber auch keine reine Gefühlssache. Warte, ich will das erklären:

Auf den ersten Blick einleuchtend ist, dass eine Liebe aus reiner Berechnung keine Liebe ist. Manchmal können diese Berechnungen auch wohlwollend sein ("Schau, wenn Du mich liebst, dann geht es Dir in allen Belangen besser!"), dennoch bleibt eine solche Liebe eine Vernunftliebe - ohne Herz und ohne Gefühl. Wir sind sogar versucht, die politischen Vernunftehen der Adeligen in den letzten Jahrhunderten als "lieblos" zu bezeichnen - was vermutlich etwas vorschnell sein dürfte.
Das gleiche gilt natürlich auch für den Glauben: Auf Gott zu vertrauen, weil man sich dadurch größere Chancen für des kommende Leben ausrechnet, funktioniert nicht - das merkt ein jeder sofort. Sogar Fidel Castro, der im hohen Alter noch den Papst nach Kuba eingeladen hat, um (wie er selber sagt) noch ein paar "Pluspunkte zum Erwerb der Eintrittskarte in den Himmel" zu sammeln, weiß vermutlich, dass das keinen Sinn macht, wenn man nicht Gott irgendwie liebt.

Das andere - eine Liebe nur aus Gefühl - finden wir gar nicht so seltsam. Gerade Jugendliche sind manchmal regelrecht allergisch gegen eine verstandesmäßige Einschränkung der Liebe. Ähnlich allergisch sind sie dann auch gegen gute Gründe, an Gott zu glauben.

Die gefühlsmäßige Liebe ohne Vernunft ist aber extrem gefährdet (und gefährlich):

Verliebter: "Ich liebe diese Frau. Schau her, ich habe ein Bild von ihr. Ist sie nicht schön?"
Freund: "Ja - schon. Aber das Bild ist doch schon sehr alt, oder?"
Verliebter: "Das ist mir egal. Diese Frau muss es sein."
Freund: "Ist das Foto nicht aus Bolivien?"
Verliebter: "Wahre Liebe kennt keine Grenzen".
Freund: "Die ist doch verheiratet, oder?"
Verliebter: " Meine Liebe ist größer!"
Freund: "Wurde die nicht wegen Mord verurteilt?"
Verliebter: "Meine Liebe wird sie auf den Weg der Tugend zurückführen!"
Freund: "Wegen Mordes an ihren drei ersten Ehemännern?"
Verliebter: "Ich habe keine Angst. Ich liebe sie mehr als mein Leben!"
Freund: "Die ist doch vierzig Jahre älter als Du!"
Verliebter: "Das ist mir gleich. Wahre Schönheit altert nicht."
Freund: "Ich meine gehört zu haben, dass sie vor 5 Jahren gestorben ist..."
Verliebter: "Meine Liebe geht über den Tod hinaus..."

Zugegeben - der Dialog ist nicht sonderlich realistisch. Aber er macht deutlich: Liebe ohne vernünftiges Denken ist blind - extrem blind. Denken ohne Liebe dagegen ist kalt - Gefühl oder Verstand ist rücksichtslos.

Wir können zwar nicht darüber diskutieren oder urteilen, welche Gefühle jemand für einen anderen Menschen hat. Aber bevor aus heißen Gefühlen eine Beziehung entsteht, müssen wir den Verstand einschalten - sonst wird es gefährlich. Dazu kann es durchaus hilfreich sein, wenn wir Freunde oder Freundinnen um ihre Meinung bitten - und uns auch vernünftigen Einwänden stellen. Mit beiden Flügeln - der gefühlsmäßigen Liebe und dem klaren Verstand - dagegen kann man in den siebten Himmel einer Beziehung abheben.

Das Gleiche gilt nun auch für den Glauben an Gott: Wer behauptet, die Entscheidung für oder gegen Gott sei reine Glaubenssache (damit ist normalerweise reine Gefühlssache gemeint), der schaltet das Denken genauso ab wie der blind Verliebte. Das ist aber gefährlich: Wenn Glauben wirklich nichts mit Denken zu tun hat und jeder glauben kann, was er will, dann ist kein Kraut gewachsen gegen verbrecherische Sekten, religiösen Fanatismus und kirchlichen Dogmatismus. Glauben und Vernunft sind die beiden Flügel, die zusammenschlagen müssen: Die Entscheidung für Gott ist letztlich eine Liebesentscheidung und unterscheidet sich wesentlich von einem "Glauben" an UFOs, fliegende Fettmöpse oder an das Ungeheuer von Loch Ness.

Papst Johannes Paul II. hat in einer ziemlich philosophischen und recht schwierigen Enzyklika davon gesprochen, dass Glaube und Vernunft die beiden Flügel des Geistes sind. So kann man auch sagen, dass Liebe und Vernunft die beiden Flügel der menschlichen Beziehung sind - und die Beziehung zu unserem Schöpfer ebenfalls eine "Herzensangelegenheit" und eine "Verstandessache" ist. Beides.

Fortsetzung: Glaube und Gebet.

Möchtest Du mir schreiben? Für diese Katechese ist Peter verantwortlich.