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Gott erfahren - Die Sakramente
Das sind nur vier von den häufigsten Fragen, die mir gestellt werden, wenn ich in der Schule oder bei unseren
Meßdienern versuche zu erklären, warum man sonntags in die Kirche gehen soll, welchen Sinn das macht: Ein Sakrament
empfangen.
Die meisten Menschen glauben nicht so recht daran, daß man Gottes Nähe, seine Liebe zu uns erfahren kann. Dann kann man
natürlich auch unter den vielen Religionen nicht die wahre Religion finden. Dann bringt es natürlich auch nichts, in die
Kirche zu gehen, weil ich da drinnen genauso wenig von ihm erfahre wie draußen.
Du kannst den Test machen. Frag die Leute mit dem Man kann auch ohne Kirche glauben"-Spruch, frag Dich selbst: Hat
Glauben" hier etwas mit dem wirklichen Gott zu tun? Oder ist das nur eine Idee, eine vage Möglichkeit für
Dich, daß es vielleicht so etwas gibt: Gott"? Woran merkst Du, daß Du an Gott glaubst? Sprichst Du mit Ihm?
Pflegst Du den Kontakt? Hast Du Erfahrung mit Gott?
Glauben ist nicht nur irgendeine Meinung, Glauben ist Vertrauen in eine Person. Ein Mann glaubt seiner Frau, daß sie ihn
liebt. Deshalb liebt er sie auch, verspricht ihr, in guten und in bösen Tagen immer für sie und mit ihr da zu sein. Daran
merkst du, daß er ihr glaubt. Er hat den Mut dazu, weil er sie kennt.
Damit ich wieder zum Glauben zu Gott zurückfinden konnte, mußte ich von anderen lernen, wer dieser Gott ist. Mein Hirn
mußte ich dabei allerdings auch einschalten. Und ich mußte erfahren, daß Gott mich liebt. Mein Herz war ebenso
wichtig. Sonst hätte ich Ihm nicht vertrauen können. Jetzt kenne ich ihn, kann glauben.
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Absolut verläßlich - Ehe
Das Beispiel von Mann und Frau hat natürlich einen Haken:
Ich kenne einen anderen Menschen ja nur so, wie er bis jetzt
war. Viele Ehen werden geschieden, in kaum einem Film oder
Buch hält eine Ehe fürs ganze Leben. Menschen verändern sich
ja. Die Frau die ich heute so kenne, wird in ein paar Jahren
anders sein. Auch ich werde mich ändern. Wer weiß, ob wir
dann noch zu unserem gegenseitigen Versprechen stehen? Das
ist nichts Neues. Schon die Jünger Jesu und seine Gegner verstanden
nicht, warum Jesus die Scheidung nicht für möglich hielt.
Wenn die Ehe nicht geschieden werden kann, sagen sie: Dann
ist es nicht gut für den Mann zu heiraten!"(Mt
19, 10)
Jesus nennt seine Gegner hier hartherzig".
So wie wir die Menschen erfahren, kann man nicht glauben,
daß einer absolut verläßlich ist, weil es eben ein Mensch
ist. Das ist der Haken, wenn ich die menschliche Liebe, den
Glauben, das Vertrauen auf den andern mit dem Glauben an Gott
vergleiche.
Denn Gott ist absolut verläßlich. Er ändert seine Liebe zu
mir nie. Was Er versprochen hat, das wird Er auf jeden Fall
halten, ganz gleich, ob ich treu bleibe. Er bleibt treu, weil
er Gott ist. (1Thess 5,24) Gott hat einen Bund mit
den Menschen geschlossen: Neues Testament", neuer
Bund heißt der Teil der Bibel, der erzählt, wie Gott durch
Jesus einen absolut verläßlichen Bund mit den Menschen eingeht,
die wollen. Paulus spricht es aus: Nichts kann uns
trennen von der Liebe Gottes in Jesus Christus, unserm Herrn."
(Römerbrief 8,39)
Durch Jesus wird die Ehe zu einem Sakrament: Der absolut
verläßliche Gott verbindet die beiden Menschen, die vor Ihm
stehen und sich die Ehe gegenseitig versprechen. Was
Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen!"
(Mt 19,6)
Zu sehen und zu hören sind zwei Menschen, die sich die Hand
geben, einen Ring anstecken und gegenseitig etwas versprechen.
Aber die Sinne verraten nicht das Geheimnis, das hier geschieht:
Nicht nur die beiden versprechen etwas, Gott selbst handelt
an ihnen. Sie können sich trauen fürs ganze Leben, weil sie
Gott vertrauen. Er gibt ihnen, allen Hartherzigen, die wollen,
ein neues Herz (Ez 36,26). Er ist der Gott ihrer Liebe,
ihres Lebens. Der Bund der beiden Eheleute kann deshalb so
verläßlich sein, wie Gottes Bund mit seiner Kirche.
In der Treue der Verheirateten kann man daher Gott erfahren.
Völlig angenommen - Taufe
Zur Ehe gehört, daß die be iden ein Fleisch werden",
wie Jesus das nennt, und daß sie nicht mehr
zwei sind, sondern eins." (Mt 19,6)
Wenn sie dann ein Kind bekommen, möchten sie, daß es auch
zum Bund mit Gott gehört. Sie lassen es taufen, sie wollen
nicht nur ein Geschöpf Gottes betreuen, wie man ein Haustier
hat, das man nährt und erzieht, damit es einem Freude macht.
Das Kind ist nicht nur dazu da, den Eltern durch Karriere,
Enkel, Altersversorgung ... usw. Freude zu machen. Das Kind
soll auch zum Bund Gottes mit den Menschen gehören, soll nicht
nur Kind dieser Eltern sein, sondern vor allem Kind Gottes.
Diese Annahme als Kind Gottes geschieht in der Taufe. Wir
werden wiedergeboren aus Wasser und Geist" (
Joh 3, 5) in Gottes Familie hinein. Zu sehen mit den Augen
ist folgendes: Der Täufling wird dreimal unter Wasser getaucht
und der Name unseres Gottes wird angerufen. (Taufe"
kommt von Döppen"- wenn zu lange =>Tod.) Doch
wenn er wieder auftaucht, ist ein Geheimnis geschehen, das
man nicht sehen, hören oder riechen kann: Der Mensch ist mit
Christus in der Taufe gestorben, wiedergeboren in die Familie
Gottes, er wird auch auferstehen mit Christus, der nach drei
Tagen von den Toten auferstanden ist. (Röm 6) Gott
hat an ihm gehandelt.
Wenn der Getaufte auch so lebt und stirbt, wie Jesus, dann
können wir durch ihn Gott erfahren.
Jesus verspricht: Ich bin mit euch alle Tage, bis
ans Ende der Welt!" Er gibt den Auftrag: ...macht
alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie tauft auf den Namen
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und sie lehrt,
alles zu halten, was ich euch geboten haben." (Mt 28,19-20)
Eindeutig barmherzig -
Beichte
Was aber, wenn ein Christ das nicht schafft? Wenn er nicht
dem Beipiel folgt, das Jesus für uns ist; wenn er nicht die
Gebote hält, die Jesus uns gegeben hat; wenn er den Heiligen
Geist, der seit der Taufe in ihm wirken will, verleugnet?
Wer sagt, er habe Jesus erkannt, aber seine Gebote
nicht hält, der ist ein Lügner!"(1 Joh, 2,4) Was
also, wenn er gelogen hat?
Es gibt immer einen Weg zurück, wenn man Gott wirklich lieben
will. Wenn man bereut, den Bund mit ihm gebrochen zu haben.
Ob eine Frau oder ein Mann vergeben können, wenn der Partner
die Ehe gebrochen hat? Es ist schwer. Man kann sich für den
Rest des Lebens nicht ganz sicher sein, weil eine tiefe Wunde
immer wieder schmerzen kann.
Gott ist anders. Er verspricht Barmherzigkeit und bietet
uns Vergebung an: Wer zu einem Priester geht, sich zu seiner
Sünde bekennt und sie bereut, der kann von Gott Vergebung
erfahren, denn der Priester ist hier ein Stellvertreter Gottes.
Jesus sendet seine Apostel aus, er haucht sie an und sagt:
Empfangt den Heiligen Geist! Wie mich der Vater gesandt
hat, so sende ich euch. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind
sie vergeben. Wem ihr die Sünden nicht nachlaßt, dem sind
sie nicht nachgelassen." (Joh 20,22-23)
Wir sehen und hören einen Menschen, den Priester, aber Gott
wirkt durch ihn, geheimnisvoll, aber erfahrbar.
Indem die Last von der Seele fällt und in der Kraft, unser
Leben zu ändern, können wir erfahren, daß Gott an uns wirkt.
Definitiv erlöst - Krankensalbung
Eine lebensbedrohliche Situation ist ein entscheidender Augenblick
im Leben eines Menschen. Wer dem Tod ins Auge blickt, möchte
Gewissheit haben, über das, was nach dem Tod mit ihm sein
wird.
Das Öl bei der Krankensalbung ist normales Olivenöl, das
geweiht worden ist. Es ist kein Zaubermittel. Doch soll man
den Kranken mit Öl salben im Namen des Herrn, und
das Gebet des Glaubens wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden
begangen hat, wird ihm vergeben werden." (Jakobusbrief
5,14-15) Gott handelt auch hier an dem Menschen, der seine
Nähe sucht.
Wer dieses Sakrament mitfeiert, der kann erfahren, welche
Sicherheit und Ruhe Gott schenkt.
Immer gewisser - Firmung
Je älter man wird, desto mehr erfährt man von unterschiedlichen
Lebensstilen, Meinungen, Angeboten. Wo finde ich das Glück,
welche Behauptung ist wahr, welche falsch? Wo finde ich Orientierung?
Du mußt etwas tun!
Wer wissen will, ob das die Frau seines Lebens ist, der muß
versuchen, sie zu lieben. Nur so lernt er sie kennen. Wer
Gott lieben lernen will, muß sich sagen lassen, wer Gott ist
(durch Erziehung, Bibellesen) und selbst Kontakt aufnehmen
mit Ihm, muß beten. Wer Sündenvergebung erfahren will, der
muß versuchen zu bereuen und zu bekennen, umzukehren und sein
Leben zu ändern. Nur so erfährt er Gottes Hilfe.
Es kommt auf zwei Personen an: auf Gott und dich selbst.
In der Firmung schenkt Gott dir seinen Heiligen Geist, der
dir die Zustimmung zur Wahrheit erleichtert. Der Riesenunterschied
zwischen den zweifelhaften Behauptungen über Gott in den Religionen"
und dem wirklichen Jesus von Nazareth, Gottes Sohn, wird dir
immer deutlicher, die Wahrheit des Evangeliums immer gewisser
werden, wenn Du die Wahrheit mit Gottes Hilfe suchst.
Das erfährst du aber nur, wenn Du wirklich die Wahrheit wissen
willst und dich um sie bemühst. Der Heilige Geist wird dir
helfen.
Wirklich gegenwärtig -
Eucharistie
Die meisten Schüler, die ich kenne, haben in der Schule gelernt,
daß Jesus nicht wirklich gegenwärtig ist in der Eucharistie,
sondern Brot und Wein nur Symbole" für Ihn sind.
Aber das ist ein Irrtum!
Lies, was Jesus im sechsten Kapitel des Johannesevangeliums
sagt: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel
herabgekommen ist...Das Brot, das ich geben werde, ist mein
Fleisch für das Leben der Welt .... Mein Fleisch ist wirklich
eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank...."
Schon damals war allen Anwesenden klar, daß Jesus etwas ganz
Neues, Unbegreifliches behauptet: Wie kann er uns
sein Fleisch zu essen geben?" Und von da
an zogen sich viele seiner Jünger zurück."
Hätte Jesus nicht besser auf diesen Teil seiner Lehre verzichten
können? Was ist Ihm daran so wichtig, daß er lieber auf viele
Jünger verzichtet, als dies aufzugeben?
Er sagt es selbst: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes
nicht eßt,....dann habt ihr nicht Leben in euch."
Er ist gekommen, damit wir wirklich lebendig werden. Durch
die Eucharistie schenkt Jesus Leben.
Und: Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir und ich bleibe in ihm." Er ist
Mensch geworden, damit wir mit Gott sein können und Gott mit
uns, durch die Eucharistie.
Wir sehen, riechen, schmecken, fühlen etwas wie Brot und
Wein. Die Ausflucht ins Symbolische" ist nicht
möglich, wenn man die Bibel kennt. Willst auch du weggehen?
Muß man sich von Jesus lossagen, weil Gott Brot und Wein unmöglich
wandeln kann? Bevor Du weggehst, denk nach! Entweder handelt
Gott wirklich in dieser Welt: dann war Jesus wirklich Gott,
nicht nur ein guter, weiser Mann; dann nahm Gott, der körperlose,
unsichtbare, dann nahm die Liebe einen Leib an; dann mußte
er nicht sterben, ist aber für uns freiwillig gestorben (Mein
Leib, der für euch hingegeben ist.... mein Blut, das für euch
vergossen wird" Lk 22,19-20) und auferstanden, weil
er den Tod besiegt hat; dann kann die Liebe auch heute wirklich
in unseren Leib eingehen (nehmt und eßt alle davon,
das ist mein Leib....dies ist mein Blut" Mt 26,26-27).
Oder aber du entscheidest: Gott kann nicht in dieser Welt
handeln, oder er will nicht: dann kann man sein Wirken auch
nicht erfahren; dann ist die Kirche ein großer Irrtum oder
sogar Betrug; dann bringt einem kein Sakrament etwas, auch
nicht die Sonntagsmesse; dann kann man auch unter den vielen
Religionsangeboten nicht das richtige finden.
Aber Vorsicht! Gott ist höflich, Er achtet deine Freiheit.
Um zu erfahren, was vor dir viele Generationen von Christen
erfahren haben, mußt du es wirklich wollen, mußt du mit Gott
zusammenarbeiten. Wenn du dich dafür entschieden hast, daß
Gott in dieser Welt handeln kann, dann mußt du Ihn in deinem
Leben wirken lassen, denn er handelt nicht gewaltsam an dir.
Wenn Brot und Wein auf den Altar gelegt werden, lege deine
Sorgen und Fragen, deine Hoffnungen und Pläne mit auf den
Altar und bitte Gott, daß er das Beste daraus macht, sie wandelt,
wie er die andern Gaben verwandelt. Du wirst die Erfahrung
machen, daß du lebendiger wirst, dein Leben eine neue Kraftquelle
erhält, daß dir manches möglich ist, was dir früher viel zu
schwer gewesen wäre....
Das kann so weit gehen, wie bei den afrikanischen Christen
um den Priester Simplicianus, die in der Christenverfolgung
gefoltert und schließlich ermordet worden sind, weil sie sonntags
die Eucharistie gefeiert haben, obwohl der Kaiser es gesetzlich
verboten hatte. In den Gerichtsprotokollen können wir heute
noch ihre Antwort nachlesen auf die Frage, warum sie trotz
Androhung der Todesstrafe dem Gesetz zuwiderhandelten. Sie
sagten: Wir wollen nicht leben ohne die Eucharistie.
Wir können nicht leben ohne die Eucharistie!"
Mächtig geschenkt - Priesterweihe
Wer Gott erfahren will, der muß selbst etwas tun, er muß nämlich
Gott durch die Sakramente in sich wirken lassen. Deshalb ist
der Man kann auch ohne Kirche glauben"-Spruch nicht
falsch, der Sprücheklopfer hat aber offensichtlich nicht den
blassesten Schimmer, daß er gar nicht an denselben Gott glaubt
wie ein Katholik, der sich an das Neue Testament hält. Wenn
er überhaupt sagen kann, woran er glaubt, dann auf jeden Fall
nicht an Gott, der durch Sakramente an uns handeln will.
Die Sakramente zu vermitteln, ist Aufgabe der Kirche, Jesus
hat sie dazu beauftragt. Und damit keiner auf den Gedanken
kommt, daß die Sakramente von Menschen produziert werden,
gibt es die Priesterweihe. Jesus berief die zu Aposteln, die
er wollte," (Mk 3,13) und gab ihnen im Abendmahlssaal
den Auftrag: Tut dies zu meinem Gedächtnis!"(Lk
22,19) Nicht durch Studium, nicht durch bestimmte Versprechen
(Zölibat), nicht durch Familienerbschaft (Adel), nicht durch
besondere Sensibilität im Umgang mit Menschen oder ähnliches
hat man ein Recht, die Macht, die Sakramente zu vermitteln,
sondern allein durch ein Geschenk, das Gott gibt: Die Weihe
durch Handauflegung und Gebet. Die Apostel haben die Vollmacht,
die Jesus ihnen geschenkt hat, an ihre Nachfolger weitergegeben
als Geschenk von Gott. Die Nachfolger gaben sie weiter an
ihre Nachfolger und so fort....(1 Tim 4+5; Titus 1,5)
Dadurch wird deutlich: Wir sind Verwalter der Geheimnisse
-lateinisch: sacramenta- Gottes!"(1Kor 4,1) Wir produzieren
sie also nicht von uns aus, sondern geben ein Geschenk weiter:
Was ich überliefert bekommen habe, das überliefere
ich auch euch: Jesus nahm an dem Abend vor seinem Tod Brot
..."(1 Kor 11,23)
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Kann man Gott erfahren? - Ja, aber nicht wie die Gefühle
im Kino durch Dolby-Surround und Großbildleinwand. Gott
ist kein special effect, der auf mich wirkt, wenn ich
abschalte. Er wird erfahrbar, wenn freie Menschen Ihm
bewu ßt eine Türe zu ihrem Leben öffnen, Ihn an sich handeln
lassen, vor allem in den Sakramenten, seinen Geheimnissen
für uns Menschen.
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Wieso in der Kirche? - Weil Gott diesen Ort, diese Gemeinschaft
gewählt hat, wie jeder in der Bibel nachlesen kann, der
die Wahrheit wissen will.
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Was bringt mir das? - Du wirst sehen.
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Es gibt so viele Religionen ... Welche ist richtig?
- Lies das Evangelium und lebe so viel, wie du verstanden
hast, dann wirst du es erfahren